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Skitour Stubaier Gletscher 2013

von Jürgen Ufer


Neustift, Österreich - Sonntag, 3. November 2013 - Am Sonntag, dem 3. November um 7:00 Uhr war es wieder soweit: Wir starteten zur 21. Frühwinterskifahrt. An Bord unseres Reisebusses waren neben dem neuen Fahrer Alex 22 Skifans, alles „Wiederholer“. Bei bedecktem Himmel und zeitweise leichtem Regen ging es zügig gen Süden. Hinter Nürnberg, das Wetter war inzwischen freundlicher, tauchte vor uns ein Polizeifahrzeug auf mit der unmissverständlichen Anweisung „Bitte Folgen“. Angeblich war unser Bus den Polizeibeamten aufgefallen, weil er so schaukelte (Spurrillen!). Dann wurde die Tachoscheibe kontrolliert. Die letzte Pause war wohl 2 Minuten zur kurz, weshalb wir eine Zwangspause von 45 Minuten aufgebrummt bekamen. Trotzdem erreichten wir noch rechtzeitig in Neustift die Kasse der Seilbahngesellschaft, um unsere Liftpässe für die nächsten Tage zu kaufen: 10 für unter und 12 für über 65-jährige.
Der Gletscher empfing uns mit viel Wind, mäßiger Sicht und eingeschränktem Liftbetrieb (Gondel Schaufeljoch und Sessel Eisjoch, Wildspitze und Fernau fuhren nicht). Aber der Schnee war schön griffig und es gab kein Eis.
Der nächste Tag begann wieder grau, aber der Wind hatte sich etwas beruhigt. So waren außer Fernau wieder alle Lifte in Betrieb. Ab 11 Uhr riss es immer mehr auf, und ab Mittag hatten wir Sonnenschein. <br>Dann kam der dritte Tag: Schneefall, schlechte Sicht, aber guter Schnee. Und dazu bei minus 5 Grad starker Wind mit heftigen Sturmböen, so heftig, dass man im flachen Gelände zum Stehen kam und sich der ein oder andere plötzlich im Schnee wieder fand. Viele machten schon nach ein oder zwei Fahrten Schluss, die letzten warfen so gegen Mittag das Handtuch.
Am nächsten Morgen trauten wir beim Blick aus dem Fenster unseren Augen kaum: strahlende blauer Himmel (und der blieb so, bis Freitagabend). Zwei Traumtage lagen vor uns: Auf dem Gletscher leichte Plus-Grade, phantastische Sicht, gute Schneeverhältnisse, kaum Wind und alle Liftanlagen in Betrieb. Das wurde bis zur letzten Minute genutzt, mit Parallelski und Zopf flechten. <br>Und dann waren die Skitage auch schon wieder vorbei und es ging am Samstag wieder nach Hause.
Unser Fahrer Alex fuhr uns sicher und zuverlässig, war sehr hilfsbereit und sorgte gut für uns; am Ende jeden Skitages standen Schuhe und Glühwein bereit.
An Hanno und Roswitha ein herzliches Dankeschön für die perfekte Organisation und Betreuung, ebenso an den „Bordservice“ und die Skibetreuer Elisabeth, Dieter und Jürgen. Bis nächstes Jahr.