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Erneut hohe Auszeichnung für Eva Hugenschmidt


Düsseldorf - Freitag, 30. November 2007 - Die Überraschung war groß, als Eva Hugenschmidt eine Einladung zur offiziellen Verleihung des „NRW-Preises Mädchen und Frauen im Sport“ in das Düsseldorfer Innenministerium erhielt. Dieser Preis, der zum 5ten Mal durch den LandesSportBund NRW und das Innenministerium vergeben wurde, wurde in den drei Kategorien:

  1. „Frauen in Führungspositionen in Vereinen, Verbänden und Bünden“,
  2. „Frauen, die sich im Ehrenamt besonders um die Integration von Mädchen und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte oder Mädchen und Frauen mit Behinderungen bemühen“ und
  3. „Frauenfreundliche Vereine“

mit jeweils drei Preisen ausgelobt. Vorgeschlagen hatte sie der Turnverband Rhein-Sieg-Bonn in Verbindung mit dem Rheinischen Turnerbund.

Im festlichen Rahmen – mit Kabarett und sportlichen Einlagen – ,moderiert von der 400m-Staffelweltmeisterin Anke Feller, wurden die Preisträger im Beisein von Innenminister Dr. Ingo Wolf geehrt. Nur insgesamt 10 der über 80 Vorgeschlagenen durften sich über einen Preis freuen – zu Ihnen zählte auch Eva Hugenschmidt.
In der Kategorie II „ Frauen, die sich im Ehrenamt besonders um die Integration von Mädchen und Frauen mit Zuwanderungsgeschichte oder Mädchen und Frauen mit Behinderungen bemühen“, belegte sie den 2. Platz und durfte sich über einen Reisegutschein freuen.
Mit einem reichhaltigen Abendbuffet fand dieser besondere Tag seinen Ausklang.

Laudatio Eva Hugenschmidt
(Laudator: Hans-Peter Schmitz, Beauftragter Integration des Landessportbundes NRW)

„Dann kommen wir hiermit zum 2. Preis in dieser Kategorie, der geht an eine Frau, die seit über 25 Jahren ehrenamtlich im Sport als Übungsleiterin, sowie in verschiedenen Vorstandsämtern aktiv ist. Sie engagiert sich in ihrem Verein, sowohl für den Behindertensport, sowie um die Integration von sozialschwachen Menschen und Menschen mit Zuwanderungsgeschichte.
In ihrem Verein VFG Meckenheim war sie von 1997 bis 2006 Abteilungsleiterin im Behinderten- und Rehasport, betreut die Psychomotorikgruppen und in dieser Funktion – neben den regulären Übungsleitertätigkeit und ihren Vorstandsfunktionen mit enormem Zeitaufwand Beratungsgespräche mit Eltern, Ärzten, Psychotherapeuten und Krankenkassen geführt und fachliche Stellungnahmen verfasst. Neben ihrem Engagement als Abteilungsleiterin organisierte sie in dieser Zeit zwei große Tanzshows. In den Tanzgruppen und Tanzshows konnte sie drei der behinderten Mädchen mit Down-Syndrom über alle die Jahre hinweg integrieren.
Besonderen Wert legt sie von Beginn an auf die Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Zeitweise waren im Verein bis 20 Nationen vertreten, sogar in Übungsleiterfunktionen. Viele der Gruppenhelferinnen, die in der Vergangenheit und auch noch heute von ihr ausgebildet und eingesetzt werden, sind Mädchen mit Zuwanderungsgeschichte und feste Größen im Betreuungsteam des VFG.
Ich rede von Eva-Maria Hugenschmidt, geben Sie ihr für ihr außergewöhnliches Engagement im Bereich Integration bitte einen großen Beifall.“


von links nach rechts: Bärbel Dittrich (Vizepräsidentin LSB), Jutta Kopper (Vors. Frauenbeirat LSB), Eva-Maria Hugenschmidt, Werner Stürmann (Abteilungsleiter Innenministerium NRW), Hans-Peter Schmitz (Beauftragter Integration LSB)
von links nach rechts: Bärbel Dittrich (Vizepräsidentin LSB), Jutta Kopper (Vors. Frauenbeirat LSB), Eva-Maria Hugenschmidt, Werner Stürmann (Abteilungsleiter Innenministerium NRW), Hans-Peter Schmitz (Beauftragter Integration LSB)